Sonne & Gewitter am Vatertag.

Der alljährliche Vatertag/Männertag (Christi Himmelfahrt) stand wieder auf dem Programm. Dazu gab es viel Sonnenschein, Temperaturen bis 28 Grad und bis zum frühen Nachmittag auch nur wenige Schleierwolken. Also beste Aussichten für eine Radtour im Freien.

Doch schon am Nachmittag zog es allmählich zu. Die erste Welle von Schauern und Gewittern ging östlich durch. Das heißt die Niederschläge zogen größtenteils entlang der Neiße. Dabei entwickelten sich einzelne Gewitter auch zwischen Cottbus und Forst. Auf dem Cottbuser Stadtgebiet reichte es aber nicht für den erhofften Regen. Betroffen waren hier vor allem die Orte Bad Muskau, Döbern, Forst/Lausitz bis nach Guben (siehe Abb.1).

Abb.1 …Stormtracking 17 Uhr Brandenburg. Quelle: kachelmannwetter.com/de/Brandenburg

Die zweite Welle von Gewittern zog 2 1/2 Stunden später dann eher über den Ober Spreewald Lausitz Kreis und damit westlich an Cottbus vorbei. Zuerst entwickelten sich die Gewitter rund um Senftenberg und zogen nordwärts. Kurz darauf bildete sich aber eine Gewitterlinie von Bautzen über Senftenberg bis in den Spreewald (siehe Abb. 2). Die Gewitter haben sich sozusagen von Süden nach Nordost in die Warmluft „geschoben“. Östlich der Linie hatte es zuvor keine Gewitter gegeben, also waren hier die Bedingungen ideal.

Passend dazu ein Bericht in der Lausitzer Rundschau. lr-online.de/Extrem-Blitz erschreckt Senftenberg

Am Ende zogen die kräftigsten Zellen mit den Gewittern aber eher nach Norden ab. Für Cottbus reichte es dann nur noch für schauerartig verstärkten Regen, der sich hinter den Gewittern als Niederschlagscluster gebildet hatte. Die Niederschlagsmengen hielten sich in Grenzen, so dass es maximal zu 3-5 mm reichte. Gewitter gab es dann keine mehr. Aus Cottbuser Sicht, ein Vatertag denn man lokal noch bis zum Abend genießen konnte.

Quelle: …Stormtracking 19.40 Uhr Brandenburg. Quelle: kachelmannwetter.com/de/Brandenburg

Natürlich traf es nicht jeden, typisches Merkmal bei Schauer und Gewitter. Später ging die Kaltfront ging dann mehr oder weniger geräuschlos durch. In den Gewittern zuvor, gab es aber lokal Starkregen, eine hohe Blitzdichte und Sturmböen. In Cottbus-Branitz wurde zum Beispiel eine Windböe von 70 km/h gemessen. Der meiste Niederschlag fiel wie oben schon beshrieben, auf einer Linie Lauta, westliches Welzow über Calau bis nach Lübbenau. Hier fielen gemäß der Radarsummenkarte (Abb. 3) 30 mm an Niederschlag, zum Teil waren es auch bis zu 40 mm.

Abb. 3 ..Radarsummenkarte 24std. Quelle: kachelmannwetter.com/de/Brandenburg

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