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|Sturm- und Orkantief SABINE| …Höhenkaltluftschauer am Tag danach stärker, als die eigentliche Kaltfront in der Nacht.

Das Sturmtief SABINE hat die Lausitz weitgehend verschont. Blockierte Straßen und Schienenwege gab es allerdings trotzdem. Auch fiel in meheren Haushalten kurzzeitig der Strom aus.

Zwei Windschwerpunkt gab es in den letzten 24 Stunden zu beachten. So gab es zum einen die Kaltfront, die von Nord nach Süd, in der zweiten Nachthälfte über die Region zog und Schauer der rückseitig eingeflossenen Höhenkaltluft. Bei beiden Schwerpunkten gab es Windböen zwischen 75 und 110 km/h.

1|Kaltfrontdurchgang in der Nacht zum Montag.

Kurz vor Eintreffen in der Niederlausitz schwächelte die Kaltfront als durchgehende Linie. Sie löste sich im Ostteil eher auf und wurde zunehmend schwächer, so dass Cottbus mehr oder weniger überprungen wurde. Richtung Nordsachsen und in Teilen der südlichen Niederlausitz bildete sich gleichzeitig eine neue Linie aus. Hier fanden sich auch einzelne Gewitter wieder. Genau an dieser Linie wurden schließlich auch die höchsten Windböen gemessen, so zB. in Hoyerswerda mit 106 km/h. In Cottbus wurden dagegen nur 74 km/h registriert.


Quelle: kachelmannwetter.com/Brandenburg

2|Höhenkaltluftschauer am Montag.

Mit der eingeflossenen Kaltluft auf der Rückseite des Sturmtiefs SABINE verstärkte sich der Wind noch einmal. Nachdem sich das Wetter am Vormittag beruhigte hatte, gab es ab dem frühen Nachmittag wieder vermehrt Sturmböen zu beobachten. Dabei zogen die Schauer und Gewitter relativ schnell von West nach Ost. Die nachfolgende Abbildung zeigt eine erneute Schauerlinie kurz vor Cottbus. So wurde beim DWD im Cottbuser Norden zwar auch nur wenig mehr als in der Nacht gemessen (76 km/h) aber andere Stationen meldeten gleichzeitig, deutlich höhere Windböen. So gab es zB. in Cottbus-Schmellwitz 81 km/h, in Vetschau 87 km/h und in Cottbus-Branitz 92 km/h. Insgesamt waren also die Schauer am Nachmittag stärker als die Kaltfront in der Nacht.

In der Summe bzw. über die Fläche gesehen, waren die Windspitzen etwas geringer als zuvor vom Modell berechnet.


Quelle: kachelmannwetter.com/Brandenburg

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