Natur & Wetterphänomene Wetterdaten & Rekorde

|Höhenei & Kaltlufttropfen| …wenn eine Störung das Sommerwetter unterbricht.

Seit Tagen wirbelt ein kräftiges Hohentief (oder Höhenei; Kaltlufttropfen) unser Wetter durcheinander. Über Polen nach Süden ziehend und sich über Tschechien eindrehend. Die Folge sind und waren viele Wolken, herumgeholte Warmluft und einiges an Regen im Nordstau. Wer dagegen nur auf das Barometer schaut, der wird verwundert sein, wieso kein gewöhntes Sommer-Sonnen-Wetter vorliegt. Doch eins nach dem anderen.

1|Kaltlufttropfen am Mittwoch

Am Mittwoch schieben sich langsam die ersten Wolken nach Westen. An Oder und Neiße schon erster Regen. In der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstagmorgen fallen je nach Staulage zwischen 10 und 30 mm. Auch in der Niederlausitz gibt es anhaltenden Nieselregen.


Abb. 1 …Kaltlufttropfen am Mittwoch

2|Kaltlufttropfen am Donnerstag

Am Donnerstag dehnt sich der Kern des Kaltlufttropfens langsam nach Nordtschechien aus. Dabei gerät die Niederlausitz in eine Absinkzone. Das heißt die Wolken werden weniger, die Sonne scheint häufiger. Im Temperatur stieg verbreitet auf Werte zwischen 26 und 28 Grad. Im Laufe des Donnerstags und in der Nacht zum Freitag zieht der Kaltlufttropfen weiter nach Westen und macht somit den Weg frei für feuchtere Luftmassen.


Abb. 2 …Kaltlufttropfen am Donnerstag

3|Kaltlufttropfen am Freitag

Am Freitag ist der Kaltlufttropfen wieder südöstlicher unterwegs und befindet sich mit seinem Kern in Höhe Prags. Somit wird die feucht-warme und sehr labile Luft von Südosten herumgeholt. Die Folge sind schon am Vormittag entstandene Schauer und Gewitter (zB. Peitz b. Cottbus mit 40 und 60 mm). Eine Abkühlung gibt es nicht. Im Gegenteil, die Luft ist nach den Schauern noch viel feuchter und dampfiger als vorher.


Abb. 3 …Kaltlufttropfen am Freitag

In den nächsten Stunden wird der Einfluss des Kaltlufttropfens zunehmend schwächer. Die Wolken lösen fast gänzlich auf. Dagegen wird der Tiefdruckeinfluss aus Westen, mit Aufzug einer neuer Schauer- und Gewitterfront, zunehmen.

Quelle der Karten bzw. Abbildungen ist die Seite von kachelmannwetter.com/de unter Satellitenbilder HD

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